2004-08-11 Mainpost

Das furchtlose Leben in einer Piratenmannschaft

FOTO MANFRED ZIRKELBACH

FOTO MANFRED ZIRKELBACH

... Ferienkinder aus Schönau mit dem Team der Musik-Session-Crew der Kolpingfamilie Schönau als Piraten über die Weltmeere. Am Schönauer Bolzplatz in der Au wurde das diesjährige Zeltlager aufgeschlagen.

Schönau (zir) Ein riesengroßes Segel mit furchterregendem Piratengesicht, das Rauschen der Brend in unmittelbarer Nachbarschaft - das charakterisierte das Zeltlager der Schönauer Kolpingjugend. Piratenleben war angesagt bei der Ferienfreizeit der 46 Jungen und Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren und den Betreuern von der Musik-Session-Crew.

Das Steuer in Händen hielt Leiterin und Piratenbraut Simone Kleinhenz, unterstützt vom ersten Offizier Thomas Griebel. Der wiederum dirigierte zusammen mit Chefsmutje Natascha Walter die Belegschaft in der Piratenkombüse als Herrscher über Fischstäbchen und Pommes.

Und um Freund und Feind den nötigen Respekt angedeihen zu lassen, wurde abends am Lagerfeuer laut und kräftig gesungen, wobei sich Mitsch Michael Reubelt als Vorsänger des Shantychores besondere Verdienste erwarb mit "Wir lagen vor Madagaskar" und "Wir lieben die Stürme die brausenden Wogen".

Bei der Nachtwanderung begegneten die wie Espenlaub zitternden Neupiraten dem umtriebigen Geist Silvia Braun aus dem Piratenwald.

Eine Piratiade, eine demonstrative Gegenveranstaltung zu Olympia in Griechenland fand im Schönauer Schwimmbad statt. Da ging es zum Beispiel darum, Fische mit den Füßen aus den Schwimmbecken zu transportieren.

Bei den Workshops wurde die kreative Seite des Piratennachwuchses getestet.

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